Monitor - Panel Karte
Über das Panel Karte können Sie sich einen Kartenausschnitt mit dem Ort des aktuellen Alarms anzeigen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass der Einsatzort bei der Auslösung eines Alarms mit Adresse und Koordinaten übergeben wird.
1️⃣ Das Eingabefeld für den Titel ermöglicht es Ihnen, das Panel mit einer Überschrift zu versehen. Zur optischen Gestaltung können dazu die Schriftfarbe der Überschrift sowie die Hintergrundfarbe des Panels angepasst werden.
2️⃣ Mit der Zoomstufe können Sie in den Kartenausschnitt hinein- oder herauszoomen.
3️⃣ Die Funktion, Position der alarmierten Einheiten anzeigen, zeigt Ihnen die letzte dem System bekannte Position Ihrer Einheiten auf der Karte an. Voraussetzung dafür ist, dass die Positionen der jeweiligen Einheiten an GroupAlarm übermittelt werden. Details zu den Positionen von Einheiten finden Sie hier.
Automatisch auf Einheiten Zoomen ermöglicht es Ihnen, den Monitor automatisch auf die Einheiten zoomen zu lassen, welche dargestellt werden. Der Monitor versucht dabei immer entsprechend Ihrer eingestellten Zoomstufe, möglichst nah an die Einheiten heranzuzoomen. Wenn sich mehrere Einheiten in größerer Entfernung voneinander befinden, sorgt das jedoch auch dafür, dass der Monitor zwangsweise hinauszoomen wird, um alle Einheiten darstellen zu können. Diese Funktion setzt voraus, dass Position der alarmierten Einheiten anzeigen aktiviert ist.
4️⃣ Das Feld Einheitendient Ihnen als Filter, wenn Sie nicht alle Einheiten mit einer Position abbilden möchten. Wählen Sie hier einfach die Einheiten aus, welche angezeigt werden sollen.
5️⃣ Standardmäßig wird als Basisansicht für die Karte OpenStreetMap verwendet. Über das Dropdown-Menü können Sie jedoch auch weitere Karten auswählen. Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Kartenansicht aus.
Über die Basisansicht der Karte können dann optional weitere Layer mit zusätzlichen Informationen gelegt werden. Dazu steht Ihnen ebenfalls eine Auswahl zur Verfügung. Zu nennen wären etwa Wasserentnahmestellen, Standorte von Defibrillatoren oder Sammelpunkte.
Außerdem können Sie einen Layer des DWD (Deutscher Wetterdienst) über die Karte legen, um Informationen über die Wetterlage am Einsatzort zu erhalten. Auch hier stehen Ihnen verschiedene Layer wie Niederschlagsradar oder Wetterwarnungen zur Verfügung.
Da der DWD-Layer je nach Wetterlage die eigentliche Karte verdecken könnte, haben Sie die Möglichkeit, diesen individuell transparent zu gestalten.

6️⃣ GeoJSON URL erlaubt es Ihnen, eigene GeoJSON Daten einzubinden. Dazu wird die aktive URL zu einer validen GeoJSON-Datei benötigt.
GeoJSON URL setzt Kenntnisse im Umgang mit GeoJSON Daten voraus.Um mögliche Authentifizierungen im HTTP-Header mitzugeben, nutzen Sie die Felder Header-Feld und Wert.
Wenn Ihre GeoJSON-Datei eigene Icons für Marker innerhalb des properties Feldes enthält, können Sie dieses Icon mithilfe des Auswahlfeldes Marker-Icon einbinden. Hier stehen Ihnen drei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- Sollten Sie das GeoJSON aus der Schnittstelle von RescueTABLET erhalten, können Sie dort direkt
RescueTabletauswählen. - Möchten Sie als Marker-Icon das hinter einer URL liegende Icon verwenden, nutzen Sie
eigene URL. - Wenn Sie ein eigenes JSON-Feld auswählen möchten, welches eine URL zu einem Icon enthält, wählen Sie
Eigener Pfad. Im darunterliegenden Feld können Sie nun den JSON-Pfad innerhalb der properties eingeben. Verwenden Sie zum Beispiel marker.iconURL, um auf die Icon-URL innerhalb des properties Feldes im unteren Beispiel zugreifen zu können.
{
"type": "Feature",
"geometry": {
"type": "Point",
"coordinates": [
9.101485,
50.21362
]
},
"properties": {
"marker": {
"iconURL": "https://example.com/icon.png",
}
}
}
7️⃣ Die Funktion Position von Things anzeigen aktiviert die Positionen von Things, welche Sie dann unter Things Konfiguration einrichten können.

Things Konfiguration
Things erlaubt es Ihnen auf dem Panel Statische Karte diverse Informationen, welche Sie in Things gespeichert haben, auf der Karte darzustellen. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihre Things Datenbank mindestens über ein Koordinatenfeld verfügt. Ein mögliches Anwendungsbeispiel könnte z. B. die Position von Baustellen oder Straßensperren sein.
Um die Daten aus Things zu beziehen, muss zunächst unter Things Konfiguration die gewünschte Entität gewählt werden.
Things erfahren Sie hier.
1️⃣ Wenn die Entität gewählt wurde, können Sie den Reiter für die Konfiguration aufklappen. Bei der Konfiguration können Sie die Entität, welche Sie gewählt haben, natürlich jederzeit ändern.
2️⃣ Das Koordinaten-Feld ist ein Pflichtfeld. Ohne die entsprechenden Koordinaten können die Daten auf der Karte nicht dargestellt werden. Ihre Things Datenbank muss dazu folglich über ein entsprechendes Feld verfügen, welches gültige Koordinaten enthält (Beispiel: 50.76273,6.0774249)
.
3️⃣ Den Marker auf der Karte können Sie individuell gestalten. Die Ausrichtung legt dabei fest, an welcher Stelle der Pin auf der Karte in Relation zum Text platziert werden soll. Der Cluster Radius hilft Ihnen bei einer Vielzahl von Markern, die dicht beieinanderliegen, diese zu separieren, damit es nicht zu Überlagerungen kommt. Farbe und Schatten dienen der optischen Gestaltung.
4️⃣ Im Bereich Anzeigenkonfiguration geben Sie einen Text ein, welcher beschreibt, was der Pin auf der Karte anzeigt. Dies ist ebenfalls ein Pflichtfeld, um den Pin anzuzeigen. Hier haben Sie die Möglichkeit, sowohl einen festen Text einzutragen, als auch Variablen durch Anklicken hinzuzufügen. Diese Variablen werden dann mit Daten aus der Things Datenbank befüllt. Die verfügbaren Variablen richten sich dabei nach den von Ihnen festgelegten Datenfeldern in Things.
5️⃣ Optional können Sie für die Markierung eine Bedingung hinzufügen. Diese Bedingung muss dann zutreffen, damit die Markierung angezeigt wird. Die Werte für diese Bedingung beziehen Sie ebenfalls wieder aus Ihrer Things Datenbank. Somit könnten Sie z. B. bei wiederkehrenden kurzzeitigen Sperrungen die Anzeige durch eine einfache Ja/Nein Änderung in Things aktivieren oder deaktivieren.


Aktualisiert am: 05/08/2026
Danke!
